Franka

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Franka
Krater: Souffrance, Raptus: Pheromantik

Bedeutende Städte: ParasiteBordeauxMontpellierToulouse

Regionen: BritonBritainAquitaineStukov-Wüste - besondere Orte: Aussenposten SüdJanus-KraterSouffrance


Kultursymbol Franka by SIXMOREVODKA

Eine der 7 Kulturen westlich von Borca.

Gesamteindruck und Stimmung

Die Franker errichten ihre Hütten auf Stelzen, oder man lebt gleich auf Hausbooten. Auf dem Wasser ist man halbwegs sicher vor der unglaublichen Masse an Insekten, die in den stehenden Gewässern ausgezeichnet gedeihen. Frankas Mitte ist ein gigantischer Sumpf und Brutkasten für Insekten aller Art. Überall begegnet man dem süßlichen Duft der Pheromone, die Mensch und Insekt gleichermaßen in den Bann zieht. Doch nicht alle Franker ergeben sich dem Pheromonrausch. Die Resistance übt erbitterten Widerstand und verübt, geschützt durch das kostbare Marduk-Öl, Anschläge auf Zigguraths und Brutkammern.

Klima und Vegetation

Zentralfranka ist eine ausgedehnte Sumpflandschaft in mildem Klima. Birken und andere Pionierpflanzen wachsen auf den trockeneren Stellen, wie auf den Ruinenstädten des Urvolks. In den Straßenschluchten der großen Städte entwickelt sich ein neues Ökosystem, leben Insekten und Ratten, nisten Vögel. Der Mensch ist hier allenfalls ein Gast.
Im Westen wachsen lichte Laubwälder auf dem zunehmend trockeneren Boden, das Wasser fließt über die Loire in den Atlantik. Da wo der Boden urbar ist, ist er fruchtbar.

Regionen

Wichtige Städte

Städte in Britain
London
Städte in Briton
Brest Rennes St. Brieuc
Städte im Protektorat
Ährenfeld Bassham Born
Sonstige Städte in Franka
Parasite Besancon Mulhouse Bordeaux Aussenposten Nord
Aussenposten Süd Perpignan Toulon Montpellier Dijon
Lyon Toulouse Turin Severac-le-château

Wichtige Landmarken

Landmarke Beschreibung
Nordpassage einst einer der beiden Verbindungen zwischen Borca und Briton, vor sechs Monaten vom Schwarm überrannt.
Südpassage letzte verbliebene Verbindung zwischen Borca und Briton.
Souffrance Einschlagkrater und "Pheromantenheiligtum". Hier bekommen die Botschafter ihre spirituelle Erfahrung, bevor sie in die Dörfer ziehen und die Kunde von der Weisheit der Pheromanten zu verbreiten. (Siehe: Degenesis Rebirth Edition - Primal Punk; Seite 67)
Janus-Krater Einschlagkrater im Ärmelkanal, der den Golfstrom unterbrach und Britannien zu einem Stück frankischen Festlands machte.
Zigguraths Gigantische Termitenbauten, die den Pheromanten als Wohnstätten dienen.

Wichtige Kulte

Die wichtigsten Kulte in Franka
Spitalier Die Spitalier bekämpfen die Pheromanten. Im Aussenposten Süd wachen sie darüber, das kein Pheromant und kein Lepero nach Borca einreist.
Wiedertäufer Die Wiedertäufer haben sich in Briton mit den Bauern verbündet. Ihr Ziel: Ein freies Franka.
Sipplinge Die Mitglieder der Resistance organisieren mit Hilfe der Spitalier den Widerstand gegen die Pheromanten.

Wichtige Charaktere

Geschichte

Während andere Gebiete im Osten in Folge des Eshatons austrockneten, senkte sich das Land in der Region um das alte Paris und ein gigantischer Sumpf entstand. Er wurde Heimat für unglaubliche Insektenschwärme. Viele Franker flohen daher in Hausbooten auf die Flüsse, wo sie einigermaßen geschützt waren vor der Insektenplage. Alle Versuche, die Brutkolonien auszuräuchern oder zu vergiften schlugen Fehl.
Die ersten Pheromanten tauchten in der Nähe des Souffrance-Kraters auf. Die nackten oder allenfalls spärlich bekleideten und mit knotigen Geschwülsten bedeckten Absonderlichen wurden von den Einwohnern der angrenzenden Dörfer misstrauisch beäugt. Doch nachdem die Pheromanten die Insekten mit einem Wink vertrieben hatten, mischte sich Dankbarkeit unter das Misstrauen und schließlich reichten sich Franker und Pheromanten die Hand. Jahre später war das Misstrauen gegenüber den Absonderlichen einem Gefühl tiefer Liebe und absoluten Friedens gewichen. Mensch und Insekt waren den Pheromanten gleichermaßen ins Netz gegangen.
Und so stellten sich die Franker auch nicht den Africanern in den Weg, als diese über das Mittelmeer kamen und Maschinen und ganze Industrieanlagen des Urvolks abbauten und nach Africa verschifften. Für Gewürze, bunte Stoffe und hier und da eine africanische Flinte führten die Franker die dunkelhäutigen Händler zu den Maschinenparks. Nach und nach verloren die Franker den Kontakt zu ihrer Vergangenheit, ihren Wurzeln. (Siehe: Degenesis Rebirth Edition - Primal Punk; Seite 66)

Plots und offene Enden

Snippets

  • Markierkäfer streifen über die Körper von Eindringlingen und hinterlassen dabei schmierige Streifen. Es riecht nach Ammoniak. Einem Schwarm Wespen ist es dann ein Leichtes, die Pheromonspur der so markierten Opfer aufzunehmen. Wohl dem, der irgendwo untertauchen kann. (Siehe: Degenesis Rebirth Edition - Primal Punk; Seite 70)
  • Die Spitalier haben sporenresistente Echein-Spinnen in Parasite aussetzen lassen um die Insektenschwärme mit ihren Netzen aus der Luft zu fangen, doch die Netze halten einem Insektenschwarm nicht Stand. Schnell sind sie schwarz vor Insekten. Werden Markierkäfer gefangen, kommen die Wespen und lassen den Spinnen keine Chance. (Siehe: Degenesis Rebirth Edition - Primal Punk; Seite 70)
  • Wird das Netz der Pheromonspuren unterbrochen stoßen die Pheromanten Angstpheromone aus. Diese setzen bei den Menschen archaische Instinkte frei: Etwas bedroht ihren geliebten Anführer. Aus Nervosität wird Aggressivität und blendender Zorn. Diese Stimmung erfasst Dorf um Dorf und treibt die Bewohner in blindem Hass hinaus. Sie jagen die Eindringlinge und machen keine Gefangenen. (Siehe: Degenesis Rebirth Edition - Primal Punk; Seite 73)

Quellen