In 80 Tagen: Motivationen

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Die Inhalte dieser Seite wurden von DerMahr erstellt. Es handelt sich um Fanwork und nicht um offizielle Spielinhalte.

Eines ist klar, die Expedition, die im Auftrag Wakilis startet, wird sich vielen und großen Gefahren stellen müssen, wenn sie siegreich in Tripol einziehen will. Doch warum sollten sich überhaupt Menschen auf diese wahnwitzige Reise einlassen? Ein paar mögliche Antworten soll dieser Abschnitt liefern.

Allgemeine Motivationen:

Die Lust am Abenteuer, an neuen Erfahrungen und Entdeckungen, ist eine Eigenschaft, die sich bei Angehörigen aller Kulte und aller Kulturen finden lässt. Darüber hinaus lockt sicherlich ein nicht unerheblicher Gewinn, wenn zwei Neolibyer sich auf ein Unterfangen dieser Größe einlassen. Nicht zuletzt spielt auch die gute Vernetzung Wakilis eine Rolle; er hat genug Gefallen bei den Kulten Europas offen, um sicherzustellen, dass er für seine Expedition auf kompetente Unterstützung zählen kann. Nicht zuletzt bietet er auch eine gute Bezahlung an. Die Wette der beiden Neolibyern bietet aber auch eine verlockende Chance: dem herablassenden Löwen einmal zu zeigen, dass man die Krähen nicht unterschätzen darf.

Motivation nach Kulten:

Chronisten: Wakili ist bereit, den Chronisten ein Vorkaufsrecht auf alle Artefakte einzuräumen, die während der Expedition gefunden werden, wenn sich der Kult bereit erklärt, diese zu unterstützen.

Spitalier: Für die Spitalier bietet diese Wette eine guten Möglichkeit, die Zusammenarbeit mit dem Neolibyer weiter auszubauen. Unterstützen sie ihn bei seiner Wette, dann bietet sich bestimmt bald eine Chance, wie man daraus Kapital für die Unternehmungen des Kultes in Africa herausschlagen kann.

Jehammedaner: In den starren Strukturen des jehammedanischen Kastensystems gibt es so manchen, der sofort bereit ist, die Gelegenheit, seine durch Geburt festgelegte Rolle durchbrechen zu können, beim Schopfe zu packen. Aber auch für treue, strenggläubige Jehammedaner gibt es eine Verlockung, der sie kaum widerstehen können: Wakili stellt in Aussicht, seinen Einfluss dafür zu nutzen, den Jehammedanern, die ihn bei seiner Expedition unterstützen, eine Pilgerreise nach Mekka zur Heiligen Kaaba zu ermöglichen und dort eine der Schriftrollen Jehammeds zu erhalten.

Apokalyptiker: Glücksspiel war seit jeher die Domäne der Apokalyptiker. Und wenn zwei hochrangige Neolibyer wetten, stehen die Chance gut, dass es bald Dinare regnet. Diese Wette wird viel Aufmerksamkeit erregen und bald schon das Thema in den Wettstuben der Apokalyptiker - dafür wissen sie schon zu sorgen. Und was läge da näher, die Karten ein bisschen zu zinken und direkt einen der Ihren vor Ort zu platzieren - natürlich in beiden Gruppen.

Hellvetiker: Gute Handelsbeziehungen sorgten schon seit jeher dafür, dass gutes Geld in die Zollstationen der Hellvetiker geschwemmt werden. Dies gilt besonders für einen Neolibyer, der sich in Justitian niedergelassen hat. Da ist es doch eine Frage der Ehre, Wakili dabei zu unterstützen, noch mehr Güter erlangt, die er bei den Hellvetikern verzollen kann.

Richter: Justitian und das Protektorat profitieren nicht unerheblich von dem Bündnis mit Wakili. Da verwundert es nicht, dass die Richter ein Interesse daran haben, diese Beziehung zu festigen. Und es kann auch nicht schaden, dass ein Richter dabei ist, um dafür zu sorgen, dass die Gesetze des Kodex bei der Expedition gewahrt werden, während diese sich im Protektorat aufhält. Und wenn schon vielleicht nicht der Kodex gewahrt bleibt, dann doch zumindest der Anschein.

Sipplinge: Für die Sipplinge lassen sich angesichts ihrer Vielfalt kaum pauschale Aussagen treffen, dennoch wird es sicherlich nicht allzu schwer, für einen Sippling individuelle Beweggründe zu finden.

Wiedertäufer: Die göttliche Wahrheit der Neo-Gnosis in die Welt hinaus zu tragen – kann es für einen Wiedertäufer etwas Ehrenvolleres geben? Eine Reise durch die Länder Europas bietet die Möglichkeit die Lehre der Wiedertäufer weit zu verbreiten und die Kreaturen des Demiurgen mit Eifer zu verfolgen.

Bleicher: Ob als Erlöser auf der Suche nach neuen Bunkern oder als Halo im Auftrag des Schläferpropheten, dem man sich angeschlossen hat, manch ein Bleicher könnte durchaus Interesse daran gewinnen, sich dieser illustren Gruppe anzuschließen.

Neolibyer: An einer Expedition dieser Art teilzunehmen, birgt für einen jungen aufstrebenden Neolibyer alles, wonach es ihm verlangen mag: die Aussicht auf große Gewinne, Entdeckungen, Abenteuer, Ruhm und die Möglichkeit mannigfaltige Kontakte zu sammeln. Mehr als genug Gründe, sich Wakili und seinem Gesandten anzuschließen.

Anubier: Für Wakili ist es kein großes Problem, sich die Unterstützung der Anubier zuzusichern. Eine Sichel wird darüber hinaus mit Freuden Jagd auf die Absonderlichen machen, ein Heiler wird sich um das gesundheitliche Wohlergehen der Gruppe kümmern und ein Seelenwäger könnte auch unter den Europäern nach Trägern von Anubis‘ Gabe suchen wollen.

Geißler: Wenngleich Wakili sich bei seiner Expedition durchaus auch auf seine europäischen Verbündeten verlassen will und er beweisen will, dass Löwe und Krähe sich gut ergänzen können, so geht es ihm doch vorrangig darum, diese Wette zu gewinnen. Und auch wenn es den Geißlern sicherlich nicht gefällt, an der Seite der Krähe zu kämpfen, so werden sie es sich nicht nehmen lassen, den Europäern zu demonstrieren, was für furchtlose Krieger sie sind.

Schrotter: Der Traum vom großen Fund, der Ausbau des Einflusses des Kartells, der Reiz neuer „Jagdgründe“ oder die guten Dinare, die für einen versierten Bastler winken – für einen Schrotter gibt es viele mögliche Motivationen, sich auf dieses Abenteuer einzulassen.

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(Quelle: http://www.sixmorevodka.com/degenesis/forum/viewtopic.php?f=16&t=801)