In 80 Tagen um die Welt

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Die Kampagne wird noch weiter ausgebaut --Ryker (Diskussion) 16:52, 10. Jan. 2016 (CET)



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Die Inhalte dieser Seite wurden von DerMahr erstellt. Es handelt sich um Fanwork und nicht um offizielle Spielinhalte.

Eine Kampagne, die die Spieler auf einer wilden Jagd durch halb Europa und Africa führen wird (work in progress)

I. Streitende Löwen

Reisetagebuch des Omir ibn Sadal 18. Februar 2595 - Justitian

Heute ereilte mich in der Africanischen Botschaft eine dringende Depesche mit wichtigen Instruktionen aus Tripol. Meister Wakili musste nach einem unerfreulichen Zusammentreffen seinen Aufenthalt in der Handelsbank überraschend abbrechen und befindet sich bereits wieder auf dem Rückweg nach Justitian.

Doch ich sollte von vorne beginnen. Meister Wakili war nach Tripol gereist, um einen Zwischenbericht über die Situation im Protektorat abzugeben sowie um lukrative Konzessionen für neue Handelsrouten zu erwerben. Dabei kam es zu der zuvor erwähnten Begegnung mit dem Großen Jäger Rolihlahla, den man auch den Schwarzen Löwen nennt. Rolihlahla ist eine wahre Legende unter den Neolibyern. Ich erinnere mich daran, wie ich dem Schwarzen Löwen zum ersten Mal begegnet bin. Es war als mein Vater mich das erste Mal nach Tripol mitgenommen hatte. Ich hatte zum ersten Mal das Land meiner Ahnen betreten und war überwältigt von den Eindrücken. Schon damals, als ich als kleiner Junge seinen Geschichten lauschte, trug er den für ihn so charakteristischen Pelzumhang aus dem Fell eines schwarzen Löwen. Er war der Held meiner Kindheit, der Grund weswegen ich mich entschloss zur See zu fahren. Ich träumte davon, mich auch eines Tages Großer Jäger nennen zu dürfen. Ich hatte mir sogar ein paar Dinare verdient, damit ich jemanden dafür bezahlen konnte, einer schwarzen Katze, die ich in den Gassen Al-Andalus‘ tot aufgefunden hatte, das Fell abzuziehen und gerben zu lassen; nur, um so zu sein wie Rolihlahla. Leider hatte ich damals wohl nicht bemerkt, welch tief sitzenden Hass er in sich trägt.

Ich will nicht sagen, dass es für mich leicht war oder ist, unter den Krähen in Justitian zu leben, aber ich habe gelernt, dass sie weder schlechte Menschen sind, noch so unterentwickelte Bleichaffen, wie es so viele meiner africanischen Vettern denken. Al-Andalus wird zwar immer meine Heimat bleiben, so wie Africa das Land meiner Ahnen und somit Heimat meines Herzens ist, aber ich schätze die Krähen für ihre kulturelle Vielfalt. Der Schwarze Löwe indes hat nur Verachtung für sie übrig und diese überträgt er auch auf Meister Wakili. Er hat ihn in der Handelsbank öffentlich angegriffen und verhöhnt. Wakili sei es nicht wert, diese Konzession zu erwerben. Er würde es nicht zulassen, dass diese gewinnträchtige Route einem Verräter an Africa zugesprochen wird. Zwar ist es dem Meister gelungen, den Spieß umzudrehen und den Jäger in eine wahnwitzige Wette zu locken, deren offizieller Preis die Konzession ist, aber allen ist klar, dass eigentlich viel mehr auf dem Spiel steht. Es bedeutet darüber hinaus auch, dass am Ende nun, dass die Last jetzt auf meinen Schultern ruht.

Zwei Expeditionen durch alle Länder der Krähe mit Tripol als finalem Ziel; die eine vom Schwarzen Löwen angeführt bestehend aus den besten Geißlern und Anubiern, die er auftreiben kann, die andere bestehend aus einer Gruppe Europäern und Africanern, angeführt von… mir. Ich bin Euch ja so überaus dankbar, Meister. Ich weiß gar nicht, wo ich mit der Planung anfangen soll.

Die Ausgangslage

Zwei hochrangige Neolibyer, deren Lebensweg und innere Haltung nicht unterschiedlicher sein könnten. Eine gefährliche Wette, bei der für jeden der beiden der Verlust an Reputation und Dinaren eine greifbare Bedrohung ist. Ein Wettlauf durch ganz Europa, bei dem nicht entscheidet, wer zuerst in Tripol ankommt, sondern wer im Zeitraum von einem Jahr und einem Tag die meisten Errungenschaften, wie Jagd-Trophäen, gefundene Artefakte, erwirtschaftete Dinare, gefangene Sklaven oder abgeschlossene Handelsverträge vorweisen kann. Der letzte Treffpunkt ist die Handelsbank von Tripol, welche das abschließende Urteil fällen soll.

Mehrere Tage und Nächte saßen Wakili und Rolihlahla über den Verträgen, feilschten und handelten und versuchten zu verhindern, dass einer den anderen übers Ohr haut, bis die Konditionen dieser Wette endgültig ausgehandelt worden waren. Einer der wichtigsten Punkte ist der, dass im Todesfall des einen, der andere auf Lebenszeit eine erhebliche monatliche Abgabe an den Heimatort des Toten geleistet werden muss, es sei denn es kann zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass die eigene Expedition nichts mit dem Tod des anderen zu tun hatte.

Wie geht's weiter?


(Quelle: http://www.sixmorevodka.com/degenesis/forum/viewtopic.php?f=16&t=801)