Psychovoren

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Psychovorengürtel by SIXMOREVODKA

Die sich aus der Asche des Dhoruba ausbreitende, mutierte Vegetation wird als Psychovoren bezeichnet.

Moose, Farne, Bäume - alle psychovorischen Pflanzen haben fünf- bis achteckige Blätter. Manche Pflanzen sind fleischfressend, andere bilden ledrige Knospen, doch alle haben sie wehrhafte Dornen, sind brüchig wie Glas und giftig. Isst man auch nur eine der Früchte, stirbt man einen schmerzhaften Tod und selbst ein kleiner Kratzer von einer der Dornen führt erst zu Blasen, dann zu Nekrosen und schließlich unweigerlich zum Tod.
Die fremdartigen Pflanzen verändern das Land und die Menschen in ihrer Nähe: Menschen verlieren ihre Sprache und sprechen in einer Art Ursprache, die direkt auf die Gefühle der Umstehenden einwirken. Ein Wispern liegt in der Luft. Stets vertraut, mal beruhigend, mal fordernd. Die Stimme der Ahnen? Viele Dörfer sind genau davon überzeugt.
Die Africaner versuchen, dem Wachstum der Psychovoren Einhalt zu gebieten, doch ohne Erfolg. Dort wo sie Bereiche niederbrennen, entstehen neue Wälder mit noch widerstandsfähigerer Borke und härteren Dornen. Zeit zu handeln, auch wenn das bedeutet, den Feind um Hilfe zu bitten: Die Spitalier wurden gerufen und erforschen nun von Qabis aus die Psychovoren und mögliche Gegenmaßnahmen.
Allein die Anubier verstehen es, den tödlichen Dschungel zu betreten und lebend mit einem Beutel voller Samen zurückzukehren. Aus diesen Samen stellen sie unvorstellbar potente Arzneimittel her.
Wo die Psychovoren wachsen, verdrängen sie die alte Vegetation. Ein breiter Gürtel, vom Dhoruba ausgehend, hat Africa in zwei Teile geteilt: Der Norden prosperiert, was mit dem Süden ist, weiß niemand. Die Psychovoren haben sich mittlerweile den Nil entlang nach Norden ausgebreitet und längst die alte Türkei erreicht, wo sie an die Ränder der Fäulnis reicht. Zwischen den Psychovoren und der sich ausbreitenden Fäulnis im Norden ist ein evolutionärer Kampf, die Diskordanz, ausgebrochen. Dabei wird die Fäulnis zurückgedrängt und die Sporenfelder verändern sich.

Quellen