Purgare

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Purgare
Krater: Nox, Raptus: Psychokinese

Bedeutende Städte: RomaGenuaBergamoPerugiaL'AquilaCampobasso

Regionen: adriatische TiefebeneApenninenBedainCorpseMittelmeer - besondere Orte: Der Schlund

Kulte: SipplingeWiedertäuferSpitalierNeolibyerSchrotterHellvetikerJehammedaner



Kultursymbol Purgare by SIXMOREVODKA

Eine der 7 Kulturen

Gesamteindruck und Stimmung

Das ganze Land ist geprägt von Konflikten und Kontrasten in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Der alte Aberglaube der Sippen steht im Kontrast zum Glauben der Wiedertäufer die versuchen Einfluss auf die Sippen auszuüben. Einige Sippen trauen einander nicht über den Weg, der Sichelschlag durchzieht den Norden bis hinein ins Mittelmeer, im Osten schwelt der alte Konflikt zwischen Purgarern und Balkhani um die adriatische Tiefebene, der Süden ist verwüstet durch den Einschlagskrater des Eshaton, tiefer im Süden und im Westen liegen die Tore nach Africa und der stetig drohende Schatten von Corpse.
Dennoch finden sich noch viele fruchtbare Landschaften und alte, teils gute erhaltene Siedlungen des Urvolks. An den Küsten und ehemaligen Sandstränden des Mittelmeers sind jedoch nur noch Ruinen in Form von Strandkiosken und Hotelanlagen geblieben. Mediterranes Land und Klima sowie alte Traditionen treffen in Purgare auf die drohenden Einflüsse durch Psychovoren, aber auch durch die Veränderungen die durch die Africaner ins Land getrieben werden.
An vielen Stellen sind Kampfspuren an Land und Leuten nicht zu übersehen und es trifft Hoffnung auf Verzweiflung. Ist Purgare das gelobte Land oder das letzte Schlachtfeld der Menschheit?

Klima und Vegetation

Regionen

Wichtige Städte

Städte in Bedain
Syrakus
Sonstige Städte
Bergamo Campobasso Ceccano Colleferro Cruces
Genua L'Aquila Lucatore Neapel Macerata
Perugia Roma San Gimignano Santiago Veneto
Vivaco

Wichtige Landmarken

Landmarke Beschreibung
Der Schlund Teil des Sichelschlags, in den die Wiedertäufer erlegte Psychonauten werfen
Nox Einschlagskrater in Purgare
Türme Schutztürme der Sippen, die auch eine Funktion aus Statussymbol erfüllen.
Val Brembana Tal 15km nördlich von Bergamo

Wichtige Kulte

Die wichtigsten Kulte in Purgare
Sipplinge Sippen prägen die Kultur. Sie errichten zum Schutz und als Statussymbol Türme. In Sippen gibt es zudem Vigilantes, die die Psychonauten bekämpfen.
Wiedertäufer Sind neben den Sipplingen der zentrale Kulte Purgares und kämpfen im Westen gegen die Psychokinese, während sie im Osten an der Grenze zu Balkhan lange Zeit die Jehammedaner bekämpften. Sie sind in Purgare auf der Suche nach paradiesischen Flüssen die, ähnlich wie auch die Adria, fruchtbares Land hervorbringen. Sie glauben auch fest daran das in Purgare die letzte große Schicksalsschlacht der Menschheit stattfinden wird.
Jehammedaner Stehen im Osten in der adriatischen Tiefebene den Wiedertäufern gegenüber
Spitalier Kämpfen zusammen mit den Wiedertäufern gegen die Psychokineten und unterhalten Stützpunkte im Osten zum Vorstoß in den Balkhan
Neolibyer Haben die Macht in Bedain an sich gerissen und dort einen Handels- und Plünderungsposten erreichtet
Schrotter Werden in Syrakus von den Neolibyer mit Material versorgt und prägen das Bild der Stadt
Hellvetiker Haben sich im nördlichen Val Brembana niedergalssen und dienen manchmal den Lombardi zum Schutz

Bekannte Sippen

Verschiedene kleine Sippen

Wichtige Charaktere

Wichtige Charaktere in Purgare
Wiedertäufer Abbondia Catalano Oberhaupt der Catalano Familie
Altair Benesato ehemaliges Oberhaupt der Wiedertäufer in Lucatore
Celina Modica Das erst vierzehnjährige Oberhaupt der Modica
Emilio Capodieci Familienoberhaupt der Capodieci
Ennio Benesato Oberhaupt der Benesatos aus Lucatore
Gala Lombardi Tochter des Hauses Lombardi
Neva die eiserne Emissärin, Frau von Altair
Neolibyer Sarahali Der Consul von Bedain, ein Neolibyer der die Insel gewaltsam an sich gerissen hat

Geschichte

Der Asteroideneinschlag nicht mal 60km entfernt des Vesuv hat den Krater Nox geformt und das Umland in eine großflächige Magmawüste verwandelt. Giftige Schwarze Wolken verdunkelten den Himmel und das Land wurde vom heißen Gestein verschluckt. Aus dem Krater und der Saat des Primer hat sich ein Sporenfeld gebildet das zu Anomalien führt, die Realität war hier gebrochen. Im Nordwesten fraß sich der Sichelschlag durch das land bis tief hinunter ins Mittelmeer. Das ehemalige Italien war gezeichnet worden vom Eshaton dem die Psychokineten mit ihren Insektenschwärmen entstiegen. Das adriatische Meer im Osten ist ausgetrocknet und die adriatische Tiefebene hat sich geformt, dass Mittelmeer im Westen zu einer stinkenden Algenbrühe verkommen die die ehemals schönen Sandstrände in schwarze Wüsten verwandelt.

Doch nicht alles wurde vernichtet und nicht von allem hat die Fäulnis Besitz ergriffen. Umgeben von Chaos und Zerstörung in allen Himmelsrichtungen sind alte Siedlungen und fruchtbares Land geblieben. Die mächtigen Bergkette der Apenninen teilt das Land und die ätzenden Gase lagern sich an den Hängen zwar ab, können diese aber nicht immer überwinden. Die Menschen haben sich an ihre Familien und die alten Traditionen geklammert und sind in die alten, teils noch gut erhaltenen Siedlungen mit ihren fruchtbaren Feldern zurückgekehrt. Die einfachen abergläubigen Bauern in Purgare sehe in dem Neuanfang die Zeit der Wunder.

Doch Frieden ist lange Zeit nicht eingekehrt. In der adriatischen Tiefebene ist neues Leben durch den wiedergekehrten Fluss der Adria entstanden. Dies führte zu einem über 300 Jahre andauernden Krieg zwischen Purgern und den Balkahni. Wiedertäufer und Jehammedaner standen sich lange in diesem Gemetzel gegenüber. Das gebrochene Kreuz im Rad auf der einen, Banner mit einem Widderschädel auf der anderen Seite. Erst jetzt, über 500 Jahre nach dem Eshaton ist auf Grund des Nahrungsmangels für beide Seiten eine Waffenruhe eingekehrt. Man verhandelt immerhin miteinander.

Neben dem großen Krieg im Osten schwelten auch immer weitere Konflikte im Land. Die Wiedertäufer aus Domstadt sehen in Purgare das gelobte Land in dem die letzte Schlacht gegen den Demiurgen stattfinden soll. Sie suchen nach verborgenen Flüssen und nach Einfluss in den Sippen um sich auf die letzte Schlacht vorzubereiten. Lange Zeit gewährten ihnen die Sippen jedoch keinen Zugang, die Tore blieben verschlossen. Doch nach und nach schlossen sich die meisten Sippen dann doch den Wiedertäufern an. Denn diese brachten heilende Öle und Linderung durch ihren Glauben. Nach über 300 Jahren der Prägung durch Traditionen und Aberglauben gibt es heute kaum noch eine Familie die sich dem Einfluss von Domstadt noch entziehen kann.

Plots und offene Enden

Snippets

Aberglaube

  • Vieles in Purgare ist noch immer stark geprägt vom Aberglauben
  • Auguren befragt um Schicksal und Wetter zu deuten
  • Heilige Männer und Frauen kauern in Spalten des Sichelschlags und lassen sich berauschen von Dämpfen. Trotz ihres offensichtlichen Wahnsinns werden sie oftmals verehrt
  • Dem Blut von Flagellanten die durch die Gassen ziehen und sich auspeitschen wird heilende Wirkung zugesprochen wenn es zur Herstellungen von Salben und Tinkturen verwendet wird

Gute Omen

  • Möwen die gen Osten fliegen versprechen eine gesunde Heimkehr der Krieger

Schlechte Omen

  • Krähen vor Gewitterwolken
  • Kranichschreie am Morgen

Quellen